Team

Die Idee, eine Rettungshundestaffel im Nahbereich der Wiener Feuerwehr anzusiedeln, geht zum Teil zurück auf die Aktivitäten im Gefolge des Erdbebens in Armenien Ende des Jahres 1988. Die Verwirklichung erfolgte Schritt für Schritt und über zahlreiche Zwischenstationen, bis schließlich im Herbst 1998 eine Rettungshundestaffel innerhalb des zwischenzeitig gegründeten Katastrophenhilfsdienstes des Wiener Landesfeuerwehrverbandes etabliert wurde.

Die genannte Staffel umfasst zur Zeit 15 Teams, jeweils bestehend aus Hundeführer und Rettungshund. Die fünfzehn Personen - Frauen wie Männer - kommen aus den unterschiedlichsten Berufen; die Leitung der Rettungshundestaffel liegt aus nahe liegenden Gründen in den Händen von aktiven Angehörigen der Wiener Berufsfeuerwehr, die jedoch ihre Funktion in der dienstfreien Zeit ebenso freiwillig und ehrenamtlich ausüben wie alle anderen Mitglieder dieser Einheit. Der derzeit vorhandene Stand an Hundeführern bzw. Hundeführerinnen soll auch in Zukunft nicht wesentlich verändert werden, da die Erfahrungswerte gezeigt haben, dass unter dieser Voraussetzung die bestmögliche Ausbildung und eine überaus günstige Gruppendynamik erreicht werden kann.

Als Mitglied des Wiener Landesfeuerwehrverbandes kann sich die KHD-Rettungshundestaffel auf umfassende ideelle, logistische und auch materielle Unterstützung seitens der Wiener Feuerwehr stützen und dementsprechend die Hauptfeuerwache "Leopoldstadt" als Basisstützpunkt benutzen. Dafür behält sich andererseits etwa die Wiener Berufsfeuerwehr vor, einsatzmäßig primär auf diese Rettungshundeeinheit zurückzugreifen.

Seit 1. Jänner 2001 ist unsere Staffel mit Schallortungsgeräten der Fa. Sewerin ausgestattet, welche auch von unseren Mitgliedern bedient werden, und jederzeit einsatzbereit auf der Hauptfeuerwache "Leopoldstadt" gelagert sind. Diese Geräte unterstützen die so genannte Feinortung nachdem ein Hund eine Person gefunden hat. Beim Erdbebeneinsatz in Indien im Februar 2001 waren zwei Geräte bereits im Einsatz.

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