Die Erde bebt, Häuser stürzen ein und begraben die
Bewohner unter ihren Trümmern. Eine Lawine geht ab und reißt eine Gruppe
Schifahrer oder Snowboarder mit in die Tiefe. Ein Kind verirrt sich im Wald, die
Eltern sind in Sorge und verzweifelt. Ein alter, verwirrter Mensch ist zum Essen
nicht mehr nach Hause gekommen - die Angehörigen sorgen sich und beginnen zu
suchen.
Das alles sind typische Situationen, wo auch im Zeitalter der modernsten Technik
niemand und nichts schneller Hilfe bringt als ein gut ausgebildeter
Rettungshund. Unsere Rettungshundeteams trainieren folgende Einsatzarten:
Fährte
Bei der Fährtensuche folgt der Rettungshund der Spur, die z.B. ein verirrtes
Kind hinterlassen hat. Dabei sind die Hunde oft in der Lage eine Spur zu
verfolgen, die schon mehrere Stunden alt ist.
Flächensuche
Wenn man vermutet, daß sich ein Mensch in einem Waldstück verirrt hat, man aber
den Ausgangspunkt seiner Spur nicht genau aufnehmen kann, so muss die ganze
Fläche durchsucht werden. Dabei wird der Hund vom Hundeführer in
Zickzackbewegungen geschickt, während dieser sich in gerader Linie durch den ihm
zugeteilten Suchbereich bewegt. So können einige wenige Rettungshundeteams
innerhalb kürzester Zeit ein relativ großes Gebiet durchsuchen und vermisste
Personen aufstöbern.

Lawinensuche
Bei der Suche von Lawinenopfern ist der Rettungshund noch immer ungeschlagen.
Der Einsatz von Hunden kann die Zeit der Suche auf bis zu ein Zehntel
verringern. Aufgrund der herrschenden Temperaturen, ist der rasche Hundeeinsatz
hier besonders wichtig.
Trümmersuche
Die Trümmersuche ist die wohl schwierigste Aufgabe für einen Rettungshund. Dabei
muß sich der Hund auf und in eingestürzten Gebäuden bewegen und selbständig nach
verschütteten Opfern suchen. Findet er eine Person, so hat er bei ihr zu bleiben
und durch lautes Bellen seinem Hundeführer die Fundstelle anzuzeigen.

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